str84wd – straightforward Products https://str84wd.com Gute Ideen verdienen erfolgreiche Geschäftsmodelle Mon, 12 Feb 2018 19:34:07 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.4 https://str84wd.com/wp4/wp-content/uploads/cropped-str84wd_logo_v17_Signet_transparent-32x32.png str84wd – straightforward Products https://str84wd.com 32 32 Von Weihnachtskarten, Schneeflocken und Lean Startup https://str84wd.com/merry-christmas-2016/ https://str84wd.com/merry-christmas-2016/#comments Mon, 05 Dec 2016 21:06:36 +0000 https://str84wd.com/?p=3827 Ganz ehrlich, 2016 hat einen schlechten Ruf. Die Welt verändert sich – das tut sie zwar immer, aber dieses Jahr hat eine eigene Wirkung gezeigt. #Postfaktisch ist das Wort des Jahres geworden und für uns umso mehr ein Anlass, Daten und Fakten bei unserer Arbeit weiter in den Vordergrund zu stellen.

So haben wir dieses Jahr auch für die Weihnachtskarte Verbindungen zu unserer Arbeit gesucht. Die Idee mit der Schneeflocke haben wir sofort geliebt, dahinter haben wir ein Gleichnis gefunden, das in direktem Zusammenhang mit unserer Arbeit steht. Diese Geschichte wollen wir gern erzählen. Doch vorher gibt es noch eine Herausforderung, nämlich eine ungeklärte Annahme:

Wird überhaupt jemand einen Link öffnen, der auf der Rückseite einer Weihnachtskarte aufgedruckt ist?

Dies gilt es zu testen – denn sonst ist der gesamte Blogpost umsonst.

Wenn Sie diesen Blogpost hier jetzt also lesen – bitte kommen sie in den nächsten Tagen noch einmal zurück. Denn wenn wir 10 Aufrufe haben, dann schreiben wir den Rest. Schließlich will es ja sonst gar niemand lesen 😉


(fortgesetzt 2017)

Wir freuen uns! Unser Blogpost hat viel schneller seine Leser bekommen, als wir es erwartet hatten. Denn tatsächlich war eine Hypothese „Niemand tippt händisch den Link ein.“ Statt dessen haben wir uns über eine kleine zweistellige Conversion freuen dürfen. Deshalb nun zur ganzen Geschichte…

Zum Ende des vergangenen Jahres haben wir uns in die Schneeflocke verliebt. Wenn viele Schneeflocken um uns fallen und es kalt genug ist, wird draußen alles weiß. Uniform weiß. Bei blauem Himmel und strahlender Sonne erscheint die Welt um uns herum als sanfte, verzauberte Landschaft im weißen Glanz. Wenn wir vom großen Ganzen in die mikroskopischen Feinheiten zoomen, können wir feststellen, dass diese Wunderwelt auf unzähligen einzelnen Kristallen beruht. Und während sich die Kristalle im Aufbau ähneln, sind sie dennoch individuell. Sie alle haben ein Zentrum, haben Arme, aber jeder ist doch eigen.

Bei diesen Überlegungen ist uns die Ähnlichkeit zu beweglichen Strukturen in Unternehmen aufgefallen. In modernen Unternehmen finden wir es ebenfalls wieder, dass Einheiten – z.B. Innovations-Teams – sehr individuell wirken können, aber leichter interagieren und als Ganzes besser wirken, wenn einige Prinzipien sich in allen Teams wiederfinden. Ein Prinzip, das wir in den letzten Jahren zunehmend erfolgreich gedeihen sehen, ist die Kultur des Lernens durch Validierung und datengetriebenes Arbeiten.

Stellen Sie sich ein Management Team vor, in dem eine Preisänderung diskutiert wird. In klassischen Modellen sehen wir hier oft, dass Entscheidungen auf politischem Wege durch Hierarchie oder Gruppenbildung gefällt werden. Es wird viel diskutiert! Die Absicht ist meist absolut positiv – jeder Akteur in der Organisation, dem die Entscheidung wichtig ist, setzt sich nach bestem Wissen und Gewissen ein. Jeder versucht der eigenen Verantwortung gerecht zu werden und das durchzusetzen, das auf Basis der eigenen Erfahrung richtig erscheint. Die Zweifler versuchen die Katastrophe zu verhindern. Die Visionäre verstehen nicht, warum der Durchbruch verhindert werden soll. Für Beobachter (die entweder nicht an der Entscheidung beteiligt sind oder den zu erwartenden Entscheidungen neutral gegenüberstehen) erscheint dies als Zankerei oder Ränkespiel. Gelingt es, in einem Team diesen Baustein zu drehen und eine Kultur des Testens zu motivieren, ändert sich das Modell: Management und Teams haben verstanden, dass es einen anderen Weg gibt, als _die_ Entscheidung zu fällen. Statt richtig und falsch einer Entscheidung vorher zu diskutieren, wird die Aufgabenstellung variiert und nach einem Weg gesucht, die Auswirkungen der Entscheidungen durch ein Experiment oder mehrere vorab zu testen und besser zu verstehen. Denn am Ende entscheiden die eigenen Kunden. Und die folgen nicht der Logik der Anbieter, sondern fällen ihre eigenen Entscheidungen.

Gelingt diese Transformation, können sich alle Entscheidungsträger darauf konzentrieren, die richtigen Fragen zu stellen um die eigenen Potenziale zu erschließen. Die Antworten gibt dann das Verhalten der Kunden in den jeweiligen Tests und Experimenten.

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Lean Startup für Alle! 4 Jahre Lean Startup Machine München https://str84wd.com/lean-startup-fuer-alle-4-jahre-lean-startup-machine-muenchen/ https://str84wd.com/lean-startup-fuer-alle-4-jahre-lean-startup-machine-muenchen/#respond Thu, 13 Aug 2015 22:39:08 +0000 http://str84wd.com/?p=3403 Vier Tage sind seit dem Wochenende und der letzten Lean Startup Machine München 2015 vergangen – und auch für uns als Organisatoren war es ein tolles Erlebnis. Nachdem wir schon die Posts von Mentoren und Teilnehmern lesen durften, sind auch bei uns einige Gedanken aufgekommen.

Das Konzept

Seit 2012 führen wir Lean Startup Machine München mit ebenso großer Vorfreude in unserem Jahreskalender wie das Oktoberfest. Als Mentor beim ersten Event hat uns das Format gleich begeistert! „Get out of the building“ zum Leben erweckt: Landing Pages? Unbedingt, aber später! Prototypen testen? Ja, nur bloß nicht zuerst! Um maximales Lernen mit dem geringsten Aufwand zu schaffen, ist das erste Experiment bei Lean Startup Machine ein Interview, das die „Customer-Problem“ Hypothese überprüfen soll. Vereinfacht gesagt, müssen die Teilnehmer formulieren wer ihre Kunden sind, und warum diese an ihrem neuen Angebot interessiert sein werden, ohne das Angebot zu erwähnen. Tatsächlich ist dies ein wesentlicher Kernpunkt von Innovation: Wer nicht weiß, wer die eigenen Kunden sein werden und welcher Bedarf sie zur eigenen Lösung bewegt, der kann weder sein Produkt auf diese Kunden abstimmen, noch erfolgreich den Vertrieb skalieren.

Innovation für Alle!

Eine bemerkenswerte Besonderheit von Lean Startup Machine liegt im Veranstaltungsformat. An einem Wochenende werden Teilnehmer aus allen möglichen Herkunftsgruppen in einen teilweise atemberaubenden kooperativen Wettbewerb gebracht, während gleichzeitig wesentliche Konzepte von Lean Startup für jedermann verständlich vermittelt werden. Die Teilnehmer sind grundverschieden – es finden sich Studenten, Startups, Professionals aus Produkt und Marketing, Führungskräfte und Unternehmer genauso wie ausgebildete Physiotherapeuten, Musiker oder Handwerker. Sie alle eint, dass sie eine eigene Idee haben oder gemeinsam mit anderen Ideen verwirklichen möchten. So ist die Veranstaltung denn auch ein hybrides Wesen: Ein Wettbewerb, ein Event und ein Seminar aber auch ein Härtetest für Ideen, Kreativität und Ausdauer der Teilnehmer.

Stop Discussing, Start Testing!

Seit 2012 sehen wir nach dem Wochenende folgendes Bild: Ein paar Teilnehmer haben aufgegeben und ein oder zwei Teams halten alles für Unfug. Aber die große Mehrheit der Teilnehmer hat eine neue Sichtweise darauf bekommen, wie man mit Ideen umgehen sollte und verlassen dieses Wochenende mit veränderter Denkweise. Die Kernerkenntnis ist meist so etwas wie: „Irgendwann hörten wir endlich auf zu diskutieren und merkten, dass wir selbst mit einfachen Methoden sehr schnell mit Kunden lernen konnten, was wirklich wichtig ist.“

Vier Jahre Evolution mit #leanmunich – Mia san lean!

Seit dem ersten Event in 2012 hat sich Lean Startup Machine in München qualitativ kontinuierlich weiterentwickelt. Durch die durchgängige gegenseitige Befruchtung von Lean Startup MACHINE und Lean Startup MEETUP in München haben sich beide Veranstaltungen bereichert: Gewinner des LSM Wochenendes referieren auf dem Meetup, interessierte Meetup-Mitglieder können die Methode am Machine-Wochenende mal so richtig ausprobieren und die erfahrenen Anwender aus der Meetup-Gruppe bilden inzwischen eine Mentoren-Gruppe, deren fachliche Qualität die Veranstaltung weiter aufgewertet hat.

Das Engagement der Mentoren ist dabei besonders bemerkenswert, weil diese ihre Tätigkeit unentgeltlich wahrnehmen. Aufgrund des unausgereiften Partnermodells des New Yorker Lizenzgebers gilt dies übrigens ähnlich auch für uns Organisatoren.

Bereits 2012 haben wir Lean Startup Machine damit überrascht, wie schnell wir uns als Mentoren in das Konzept eingefühlt und es weitergetrieben haben. Ein Mentor, der einfach mit dem Team auf die Straße geht, um es perfekt zu coachen? Damals verrückt, jetzt eine akzeptierte LSM-Best Practice.

Besonderheiten 2015

Die Location bei Payback war großartig! So viel Platz hatten wir noch nie und vielleicht war das auch der Platz für Ideen – denn die Zahl der Pitches war schier endlos. Hut ab, Jahrgang 2015!

Der perfekte Lean Startup Workshop?

Bei so viel positiven Äußerungen zwingt sich die Frage auf: Ist es der perfekte Lean Startup Workshop? Für den Anfänger auf jeden Fall. Aber es ist erst der Einstieg und auch nur der Einstieg. Wie jedes Angebot ist auch dieses Lean Startup Angebot im Verhältnis zur Zielgruppe zu bewerten. Und dieser Event ist ein Event für den „Breitensport“, wenn ich das so formulieren darf. Seine Effektivität liegt in der Vereinfachung, die es ermöglicht, dass eine so breite Zielgruppe angesprochen werden kann. Für den längerfristigen Einsatz reicht die Methodik über das Wochenende jedoch nicht aus.

Beispielhaft dafür möchte ich vier Punkte nennen:

  1. Manches ist zu stark vereinfacht. Die Kundengruppe und deren Motiv müssen in je einem Post-It auf den Punkt gebracht werden. Für den ersten Schritt eines Teams reicht dieser Ansatz aus. In der weiteren Arbeit müssen das Segment und sein Motive letztlich differenzierter betrachtet werden.
  2. Lean Startup Machine fördert eine gewisse Wegwerfmentalität. Wer bei zwei Experimenten in Folge scheitert, hat am Wochenende einen hohen Druck, opportunistisch verfrüht in eine andere Richtung zu wechseln. Ausdauer wird tendenziell bestraft, was in realen Situationen wesentliche Chancen für Innovation verbaut.
  3. Die Fachvorträge werden zu festen Zeitpunkten gehalten und können sich nicht am Tempo oder besonderer Situationen der Teams orientieren. Wer seine Kundengruppe also etwas mühsamer erreicht, verliert schnell den Anschluss.
  4. Das Wochenende zeigt nur die allererste Phase der Ideenprüfung. Tatsächlich geht es Lean Startup aber darum, funktionierende Geschäftsmodell zu identifizieren und systematisch auszubauen. Dieser Teil wird vom Wochenende gar nicht abgedeckt.

Wer also von Lean Startup Machine mit dem „Lean Virus“ infiziert wurde, dem empfehle ich auf jeden Fall, sich weiter in den Kaninchenbau hinein zu begeben. Sei es durch Fachliteratur (seid vorsichtig mit deutschen Übersetzungen), Teilnahme an lokalen Treffen wie dem Lean Startup Meetup München oder im Idealfall durch Trainings und Coachings von erfahrenen Anwendern.

Welchen Weg Ihr auch immer wählt – wir wünschen Euch eine spannende Reise und viel Freude mit hoffentlich messbar besseren Resultaten.

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3 Takeaways als Mentor bei Lean Startup-Machine https://str84wd.com/3-takeaways-als-mentor-bei-lean-startup-maschine/ https://str84wd.com/3-takeaways-als-mentor-bei-lean-startup-maschine/#respond Mon, 01 Sep 2014 09:02:56 +0000 http://str84wd.com/?p=2944 Anfang August fand in der Münchner WAYRA Academy erneut einer meiner liebsten Startup Events in München statt: Lean Startup Machine. In einer erneut unglaublich inspirierenden Atmosphäre, validierten über 100 energiegeladene Teilnehmer das Wochenende über unterschiedlichste Businessideen. Neben Startup-Willigen fanden sich unter den Aktiven schon einige erfolgreiche Jungunternehmer (z.B. ein 23 jähriger Gründer mit 10+ Angestellten) wie auch Professionals von Software-Entwicklern über Produktmanager bis hin zu Geschäftsführern etablierter Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern. Für mich als Mentor war es besonders interessant die unterschiedlichen Dynamiken und Herangehensweisen der Teams im Verlaufe des Wochenendes zu verfolgen.

Drei Dinge sind mir dabei an diesem Wochenende besonders aufgefallen:

Flexibilität gewinnt

Der wichtigste Faktor für ein erfolgreiches Wochenende für die Teams war: Aufgeschlossenheit für Veränderung bzw. die Akzeptanz für die Realität. Insbesondere den Ideengebern musste es gelingen, eine gewisse Distanz und Neutralität zu ihren Idee zu wahren. Am Ende des Wochenendes lagen die Teams mit den fixiertesten Ideengebern hinten. Sie hatten nicht nur die geringsten Fortschritte bei der Weiterentwicklung ihrer Idee gemacht, sondern hatten auch bedeutend weniger über ihre Kunden und ihr Produkt gelernt.

Einige Gruppen konnten sich nicht von ihrer Idee losreissen und versuchten ausdauernd, das passende Problem zu einer fixierten Lösung zu finden. Die Idee konnte sich nicht entwickeln. Es war erstaunlich, wie sehr die flexiblen Team die unflexiblen in Kundenverständnis und Produktanforderungen abhängten.

Es ist nie zu spät

Besonders beeindruckt hat mich ein Team, das als Startup vorher bereits viele Monate an Ihrer Idee gearbeitet hatte. Ein „Kernteam“ des Startups wollte mittels Lean Startup herausfinden,

warum das bisherige Businessmodel nicht funktionierte. Die durchgeführten Experimente konfrontierten das Team in kürzester Zeit mit der Realität. Schon ihre ersten Interviews auf Basis des bestehenden Geschäftsmodells wurde invalidiert. Der Prozess zwang das Team, die Idee mit neuen Experimenten zu variieren. Und schon nach wenigen Iterationen fanden sie einen vielversprechenden Ausweg aus ihrem Dilemma. Das Team beendet das Wochenendes schließlich mit dem Fazit, dass sie nun in einem Wochenende mehr gelernt hatten, als in der gesamten Zeit davor. Beeindruckend!

„Get out of the Building“

Jeder der Teilnehmer hat es vor dem Wochenende schon gelesen – es zu erfahren verändert die Teilnehmer. Sie alle erkennen, weit weniger mit ihren Kunden persönlich zu reden, als sie es sollten. Stattdessen arbeiten sie an einer schönen Präsentation oder anderen scheinbar wichtigere Themen. In diesen drei Tagen waren alle Teams erstaunt, wie viel sie über ihre Kunden und Märkte in der kurzen Zeit gelernt haben. Wie schnell sie Geschäftsmodelle verworfen, geändert, invalidiert oder validiert haben. Einige Teams landeten am Ende des Tages mit einer Idee, die nichts mit dem ursprünglichen Geschäftsmodell zu tun hatte, aber viel mehr Interesse bei den Kunden zeigte. Junge Ideen brauchen viele Kundengespräche und die richtige Methodik – das war an diesem Wochenende wieder klar zu erleben.

Fazit

Das Wochenende war außerordentlich energiegeladen, inspirierend, voller interessanter Konversationen mit ambitionierten Menschen. Es herrschte eine Atmosphäre, die am Ende des Wochenendes alle Teilnehmer ein großes Lächeln auf ihr Gesicht malte.

Manche Teilnehmer haben am Montagmorgen den Song des Wochenendes auf Youtube gesucht, um die Energie wieder zu spüren. Ander Teilnehmer haben am Montag zu Ihrem Telefon gegriffen, um Ihre Idee zu testen. Was mehr kann ich mir als Mentor wünschen?

Das meist genutzte Wort des Wochenendes fasst das Event sehr gut zusammen: AWESOME 😉

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Getting started with Customer Interviews https://str84wd.com/getting-started-with-customer-interviews/ https://str84wd.com/getting-started-with-customer-interviews/#comments Wed, 30 Jul 2014 06:48:09 +0000 http://str84wd.com/?p=2694

Customer interviews are one of the greatest sources of learning about your customer in a fast way. Unfortunately it is not easy to ask the right questions and crucial to know how to talk to customers. In this post we take a look at why interviews are important and what to look for. We’ll check into all the other important parts of interviews in separate posts later. Let us know if you have specific problem we should address next 🙂

Why not just ask customers what they want?

Well, in fact it depends a lot on the way you frame your questions. People may tell you what they want, but it may finally not be what makes them happy and what they’ll actually use. Just remember that 4 out of 5 gym members go unused. The dominant way of the food industry to understand what customers want traditionally hab been to ask customer in surveys that easily can scale. For 20 or 30 years they arranged focus groups and asked them questions like: „How can we improve our spaghetti sauce?“. In all those years, not a single survey resulted in making the sauce „chunky“. Howard Moskowitz – whom you may know as the reinventor of the spaghetti sauce – approached the issue differently and simply tested the market with different spaghetti sauces. He found out, that actually 30% of the population preferred extra chunky spaghetti sauce despite the fact, that not a single participant of the focus groups ever expressed that. When Prego reformulated their sauce, they took over the market with a huge success. As Howard loves to say, „The mind knows not what the tongue wants.“ Watch this inspiring TED talk for the whole story. This is already pretty cool. But it’s also a case of trial and error and does not provide guidance to better solutions. There are plenty of other similar stories out there. Just Google „faster horses“ and you will discover another one like this. You also likely may know a popular quote by Steve Jobs: „people don’t know what they want until you show it to them.“ So, just building what Customers want may be futile – that’s why you shouldn’t them for the solution. Instead, try to focus on the job that needs to be solved. Watch this amazing talk by Clayton Christiansen to learn about how to get better access to solution ideation. Summing it up – before investing into building a solution, make sure that you understood the job you are solving and for whom.

Get your pocket guide to get started!

After running Customer Interviews for several years, we have summed up our own pro tips with the best practices we found from customer development experts world wide. So we’re proud to present our straight forward pocket guide. And you have a chance to get one! Submit the form below and share why you want one and we’ll send it to you by mail. Credits go to @robfitz for his amazing book The Mom Test and to Justin Wilcox and @CustomerDevLabs for his awesome interview template format. Don’t hesitate – watch Justin’s videos and buy Rob’s book. Seriously!

Would you like one of our Customer Interview Pocket Guides? Send us an email to team@str84wd.com with you’re shipping details and how many pocket guides you like to get.

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Lean Startup Machine Munich 1-3 August 2014 https://str84wd.com/lean-startup-machine-munich-1-3-august-2014/ https://str84wd.com/lean-startup-machine-munich-1-3-august-2014/#respond Mon, 21 Jul 2014 13:35:57 +0000 http://wp11215474.server-he.de/wp4/?p=2486

Wir sind dieses Jahr Medienpartner der Lean Startup Machine. LSM ist ein Event an dem jeder die Prinzipien des Lean Startup in der Praxis lernen kann und seine Geschäftsidee in nur 3 Tagen testet. Hier die Key Facts im Überblick:

Was ist Lean Startup Machine?

Lean Startup Machine ist das beste uns bekannte Event-Format, bei dem die Lean Startup Methode an einem Wochenende von den Teilnehmern erlebt und dadurch ein gutes Grundwissen vermittelt wird.

Was ist das Problem, das durch LSM adressiert wird?

95% aller Startups scheitern, weil ihre Angebot am Markt nicht angenommen werden. Im Corporate-Bereich legen die Unternehmen ihre Zahlen nicht offen, aus unserem Netzwerk wissen wir aber, dass die Quoten vergleichbar sind.

Was ist Lean Startup?

Lean Startup ist eine Methode, bei der die eigene Geschäfts- oder Produktidee systematisch am Markt getestet wird, um frühzeitig Fehlannahmen zu Verhalten und Bedürfnissen des Kunden zu identifizieren. So ist es möglich, die Ausgestaltung gezielt an die Marktrealität anzupassen bzw. Sackgassen frühzeitig zu erkennen.

Wie funktioniert es?

Tickets kaufen auf https://www.leanstartupmachine.com/cities/munich/.

Prima. Wir sehen uns dann dort!

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